Samstag, 21. August 2010

Vorschulkind

Langsam werde ich nervös.
Noch vier mal schlafen und mein Zweitjüngster tritt ins Reich der Vorschüler ein.

Ich als bekennender Schulfanatiker*hüstel* muß mich immer wieder ins Reich der neutralen Gefühle befördern....der "self fulfilling prophecy" keinen Raum geben.

Immerhin kann ich mich mit vorschulvorbereitenden Aktivitäten ablenken. Wachsmaler kaufen, Hausschuhe auftreiben, Fotos machen, das Kind zum Bilder malen anregen "oh nöööö..keine Lust", Turnbeutel nähen etc.pp.

Es kann ja sein, daß mein Sohn sich dort wider Erwarten wohlfühlt. Dem möchte ich gar nicht im Wege stehen, trotzdem merke ich einen inneren Widerstand gegen bevorstehende Elternabende, gegen die Bewertung und Beurteilung meines Kindes, gegen "...der hat das und das, das will ich auch HABEN!" und überhaupt gegen den Herdentrieb der dort zu entstehen droht.

Meine Vorbehalte richten sich auch gegen weibliche Bezugspersonen im Pädagogikbereich, die selten Raum für männliche Energien lassen. Das war schon vor 10 Jahren in der hiesigen Grundschule das Hauptproblem. So langsam rutscht das "Jungsproblem" ja in die Medien womit leider noch lange nicht gesichert wäre, dass sich an der Haltung den Jungs gegenüber irgendetwas ändern würde.
Wenn mein Sohn (15) von der Schule kommt und berichtet dass sie im Sportunterricht Fußball gespielt haben aber (wegen der empfindlichen Mädchen) nicht schießen durften, das gleiche beim Handball, ja dann...äh...ja wen soll ich denn da noch ernst nehmen?!?

Okay, vier mal schlafen und ein Elternabend liegen zwischen dem aufregenden Tag. Lassen wir uns überraschen . Die (auf Wunsch des Sohnes) genähten Stifte,- und Wachsmalerrollen liegen bereit, der Rest wird noch organisiert und dann....ja das werden wir ja sehen;-)



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Freitag, 20. August 2010

Lieblingssmoothie....

Einer meiner Liebsten im Moment. Sättigt und bringt mich gutgelaunt direkt bis zum Nachmittagstief;-)

Ingredients:

2 Tassen Brennesseln/Löwenzahn/ Giersch
1/2 Tasse Himbeeren
1 Tasse Wasser
1 EL Blütenpollen
2 EL Leinsamen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Birne
1 Apfel
etwas Zimt
1 Banane
10 Kakaobohnen

...mmh lecker!

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Rezept von hier.

Donnerstag, 19. August 2010

Schnellschuß

Manche Dinge/ Wünsche sind eilig.
Da ich ein impulsiver Zeitgenosse bin, sind bestimmte Dinge auch SEHR eilig!

Wie gestern morgen als ich feststellte, dass unserer Küche ein mangelhafter Gemütlichkeitsfaktor durch fehlende Weichsitzmöbel anhaftet. Ein kleines Sofa mußte her. Fix Ex-Ki*jiji bemüht und sofort passendes bzgl. Grösse und Bezahlbarkeit gefunden. Zackig den Artikel bei der Verkäuferin geblockt und am Abend passend zu Regenbeginn den langatmigen Weg nach Eppendorf- Nord angetreten.

Darf ich an dieser Stelle mal wieder mein Lieblingsfahrrad über den Klee loben? Wo sich popelige Kofferräume oft als unpassend erweisen schlägt die Kiste des Fahrrades jeden Rekord. Es gab bisher noch nix, was sich NICHT damit transportieren ließ. Das beschert einem zwar manchmal Überbreite aber führt immer zum Erfolg;-)

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Nun steht es passend am leergeräumten Fleck in der Küche und wird von Mensch und Tier geliebt!
Manchmal ist alles so einfach.

Mittwoch, 18. August 2010

Zustände

Meine Rohkost(fr)esserei befindet sich auf kritischem Kurs. Nach dem völligen Höhenflug stellt sich ganzkörperübergreifende Ermattung ein.
Kann auch am Wetter liegen. Der Sturz ins Dauerfeuchte bekommt mir als gefühlt rheumagefährdete Person eher schlecht.
Zusätzlich benötige ich mein Asthmaspray häufiger als mir lieb ist. "Irgendwas" sitzt auf meinen Bronchien und fühlt sich pudelwohl.

Unser Gatkacamp an dem wir zumindest tlw. körperlich anwesend waren ist buchstäblich ins Wasser gefallen.
Trotzdem habe ich mich sehr gefreut Frau Jademondin mal live zu sehen.

Mit einem demolierten Immunsystem angereist (mache ich nie wieder!) wurden die Tage mental so bedeckt wie der Himmel. Ich gehöre zu den Menschen die schon ein Schnupfen mit Halsschmerzen ziemlich aus dem Gleichgewicht bringen können. Ich gebe es ungern zu, aber ich bin da ziemlich jammerig und auch am liebsten Zuhause.

Nach der ersten durchregneten Nacht sind wir ins Haus auf dem Deich geflüchtet. Vielen Dank für die Notaufnahme und Gastfreundschaft. Es war wunderschön, das Bett eins der bequemsten in dem ich je genächtigt habe, die Luft so still, dass sich Gedanken legen können und der Raum für die Kinder (scheinbar) endlos.

Mein Zweitjüngster durfte glaube ich zum ersten Mal seiner Wasserleidenschaft in dem Ausmaß nachgehen, wie es ihm entspricht.

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Mich hat im Nachgang noch eine Migränewelle eingeholt auf der ich dann am Sonntag nach Hause geritten bin. Seitdem ist "alles" wieder gut. Vielleicht bin ich kein Zelttyp. Zumindest nicht im Regen.
Wobei das sicherlich reine Übungssache ist. Während ich in der ersten Nacht die eine Hälfte wegen der gröhlenden Karategruppe und die zweite Hälfte wegen Starkregens wach gelegen habe untermalte ein Dauerschnarchen eines älteren Herren hinter unserem Zelt das Szenario. Der hat in seinem 1,80 *0.40* 0,40 Zeltschlauch offensichtlich sehr gut genächtigt und sah am nächsten Morgen entsprechend fit aus.
Ich fühlte mich eher als hätte ich die Nacht durchgezecht und auf dem Weg zu den sanitären Anlagen an all den adretten Wohnwagen vorbei vor denen dralle Muttis schon mit Handfegern zugange waren und die Schlappen numerologisch einer Neuordnung unterwarfen....ja da machte sich so ein schleichend, ängstliches Gefühl breit ob ich wohl auf dem besten Weg zu Mamorplatten auf Dauerstellplätzen bin.....*grübel*

Zuhause angekommen kündigten sich kleine Überraschungen an:

Die Wohnung war trotz elterlicher Abwesenheit noch die, die wir verlassen hatten.

Der Zweitälteste beginnt sich für seine eigene Gesundheitsvorsorge zu interessieren und kündigte an, dass er jetzt zwei Woche Zuckerfasten macht. 3 Tage hat er schon geschafft und auch die Situation in der sich 2 seiner Freunde vor seiner Nase eine Packung Toff*ifee teilten hat er zwar schwer aber letztendlich gut überlebt. Ach ja...Leitungswasser trinkt er nicht mehr wegen der weiblichen Hormone. Da gärt bestimmt noch mehr. Er ist ja auch derjenige der neidisch auf meine derzeitige Rohköstlichkeit schielt. Wobei es da wohl eher um das Durchhaltevermögen geht;-)

Samstag, 7. August 2010

Grüne Smoothies...

versüßen meine Tage.

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Was als Experiment begann und gedanklich für einige Tage mit viel Entbehrungen (der Gesundheit zuliebe) geplant war wird immer natürlicher und der Appetit auf Gekochtes ist gleich Null.

Ich möchte gar nicht an die große Glocke hängen, dass sich hier eine lebenslange Umstellung ankündigt aber es fühlt sich nach anfänglichen Unsicherheiten, Überfresserei, falschen Nahrungsmittelkombinationen einfach nur noch gut und vor allem natürlich an.

Ich fange an weniger zu essen und auch die anfängliche Gewichtsabnahme ist stagniert.
Es bleibt:

Leichtigkeit, Optimismus, Klarheit, Vitalität und vieles mehr.

Ich habe wirklich schon alles an Ernährungsempfehlungen durch aber eine so grundlegende Veränderung (vor allem geistiger Natur) habe ich noch nie erlebt!
Auch die Ausdauer die sich so schnell entwickelt hat (spürbar bei meinen morgendlichen Läufen) ist enorm und fühlt sich leicht und natürlich an.

Ich hoffe natürlich dass es so bleibt, aber bleibe völlig offen, was zuküftiges angeht. Ich bin gespannt!

Anregungen für meine Smoothies entnehme ich dieser Seite. Mmh lecker!
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