Noch vier mal schlafen und mein Zweitjüngster tritt ins Reich der Vorschüler ein.
Ich als bekennender Schulfanatiker*hüstel* muß mich immer wieder ins Reich der neutralen Gefühle befördern....der "self fulfilling prophecy" keinen Raum geben.
Immerhin kann ich mich mit vorschulvorbereitenden Aktivitäten ablenken. Wachsmaler kaufen, Hausschuhe auftreiben, Fotos machen, das Kind zum Bilder malen anregen "oh nöööö..keine Lust", Turnbeutel nähen etc.pp.
Es kann ja sein, daß mein Sohn sich dort wider Erwarten wohlfühlt. Dem möchte ich gar nicht im Wege stehen, trotzdem merke ich einen inneren Widerstand gegen bevorstehende Elternabende, gegen die Bewertung und Beurteilung meines Kindes, gegen "...der hat das und das, das will ich auch HABEN!" und überhaupt gegen den Herdentrieb der dort zu entstehen droht.
Meine Vorbehalte richten sich auch gegen weibliche Bezugspersonen im Pädagogikbereich, die selten Raum für männliche Energien lassen. Das war schon vor 10 Jahren in der hiesigen Grundschule das Hauptproblem. So langsam rutscht das "Jungsproblem" ja in die Medien womit leider noch lange nicht gesichert wäre, dass sich an der Haltung den Jungs gegenüber irgendetwas ändern würde.
Wenn mein Sohn (15) von der Schule kommt und berichtet dass sie im Sportunterricht Fußball gespielt haben aber (wegen der empfindlichen Mädchen) nicht schießen durften, das gleiche beim Handball, ja dann...äh...ja wen soll ich denn da noch ernst nehmen?!?
Okay, vier mal schlafen und ein Elternabend liegen zwischen dem aufregenden Tag. Lassen wir uns überraschen . Die (auf Wunsch des Sohnes) genähten Stifte,- und Wachsmalerrollen liegen bereit, der Rest wird noch organisiert und dann....ja das werden wir ja sehen;-)
