Sonntag, 13. Februar 2011

Entscheidungen

Im Moment sind bei uns viele Entscheidungen zu treffen. Man könnte es fast eine Gemengelage nennen. Entscheidungen zu treffen die vordergründig nur mein Leben zu betreffen scheinen sind dabei noch die leichtesten.
Schwieriger wird es für mich Entscheidungen zu treffen die zwar auch mein Leben betreffen aber maßgeblich auch das der Kinder. Wie entscheide ich, wenn wir keine Einigung erzielen? Ich habe sicher die Entscheidungsmacht aber ich möchte sie auch nicht mißbrauchen.

So haben wir uns tagelang mit der Entscheidung "Pony ja oder nein" auseinandergesetzt ohne zu einer eindeutigen Haltung zu gelangen. Die Haltung ist immer noch nicht eindeutig und doch ist eine Entscheidung getroffen : Das Pony gehört nun zu uns!


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Die Stunden um die Entscheidungringung haben wir zwischen zwei kotzenden Kleinkindern und dem Sams verbracht....

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Und auch wenn es den Kleinen nicht so gut ging, so konnten sie doch Witze machen und versuchen, Salzstangen mit den Füßen zu essen...

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Und wer mich jetzt für völlig bekloppt halten will dem verrate ich noch. daß die letztendliche Entscheidung über den Ponykauf in der Hand von 42 Bohnen lag;-)

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Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und ich gehe jetzt erstmal tiiiiiiief Luft holen.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Widerstände....

Drinnen und draußen bricht das Grün durch die Außenhaut. Wenn ich morgens auf dem Fahrrad durch die Straßen radel dann höre ich die Vögel singen wie lange nicht mehr. Wunderschön......ich warte auf den Frühling auf das Grün in der Welt, auf milde Temperaturen, mützenlose Zeiten, Kugeleis im Eiscafe, Picknickdecken im Fahrrad...........ach jetzt bin ich fast schon im Sommer angekommen;-)


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Wärmere Temperaturen, mehr Grün gepaart mit noch mehr Sonnenschein wären derzeit Streicheleinheiten fürs Seelenheil.
Wir haben im Moment viel mit Widerständen in unserem Leben zu tun die sehr kräftezehrend sind und mir als Sensibelchen den Nachtschlaf rauben.

Deshalb und auch sonst höre ich wohl den Herrn Tolle seit Taaaagen beim Nähen in meinem Lädchen. Immer nur die CD Nummer 2 weil mir der Vergleich mit dem Froschkönig so gut gefällt;-)

Wenn wir Widerstände in uns spüren und ihnen die Aufmerksamkeit durch ständige Bekämpfung im Innern schenken weil wir diesen Zustand ablehnen und "nicht haben wollen" wird dieses Gefühl was wir ja eigentlich loswerden wollen immer weiter genährt.
Nehmen wir die Situation jedoch zur Kenntnis ohne sie weiter zu bewerten und zu beachten so kann sie sich transformieren.

Nun kommt der Frosch:
In dem Moment in dem die Prinzessin das Ringen darum aufgibt irgendwie um die Küsserei mit dem glitschigen Ding rumzukommen und ihn trotz innerer Widerstände küßt, da vollzieht sich die Verwandlung vom Warzenfrosch zum holden Prinzen.

Toll, oder?

Nicht dass ich einen Prinzen bräuchte, den habe ich schon, aber mit dem Gold ist das zur Zeit so eine Sache.......

Wir arbeiten dran und deshalb saß ich heute auch ziemlich lange im Lädchen und habe mich in der Dunkelheit auch nur schwer trennen können.

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Sonntag, 6. Februar 2011

Sonntagsgrüße

Hier geht seit Tagen die Welt unter.

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Was für mich kein Problem darstellt denn ich als Soziophobiker liebe schlechtes Wetter, da sind nicht so viele Menschen unterwegs;-)
Gestern war ich den ganzen Tag mit dem Rad unterwegs und komplett durchgeweicht. Ich schwöre, die nächste Regenhose wird die meine sein, obwohl ich noch immer die felsenfeste Meinung vertrete, dass Regenhosen (oder Regenkleidung allgemein) nur was für Warmduscher sind. Mit zunehmendem Alter relativiere ich das ein oder andere, darunter auch meine Meinung über Regenbekleidung.

Mit (Klein)Kindern werde ich zum Stubenhocker, freiwillig geht keiner vor die Tür und ich mag mir meine Laune auch nicht verderben lassen wenn ich sie animiere mit mir raus zu gehen (wobei ich ohnehin keine Animationsqualitäten beherberge). Da beißt sich die Katze natürlich in den Schwanz weil sich die Überzeugung: "Bei Regen kann man nicht rausgehen" als ungeprüfte Weisheit etabliert....also gehe ich weiter alleine raus und genieße die menschenleere Stadt mit den wenigen verkniffenen Gesichtern.

Heute habe ich mich wieder ins Lädchen gestohlen. Das ist derzeit meine Entspannung, mein Yoga, mein langer tiefer Atem, .....was auch immer. Es findet sich auch immer ein "Grund".

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Endlich eine Möglichkeit mal ein Motiv aus der Zirkusserie von Frau Gutschigutschi auszuprobieren. Ich liebe den Tiger.

Und deshalb wurde er auch gleich zu den wilden Tieren ausgeführt. Zum Glück ist das zoologische Museum nur einen Steinwurf von uns entfernt und trotz Regen und offensiven Protestes sind wir tatsächlich dort angekommen.

Eingelegte Fledermäuse:

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Krabbelzeug:

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Schaben (seit ich nicht mehr mit ihnen wohnen muß gucke ich mir die verschiedenen Arten auch gerne wieder an):

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Große Skelette die die Vorstellungskraft kleiner Menschen sprengen:

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Raubvögel:

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Lustige Biber:

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Vielfraße:

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und einer gelungenen Veranschaulichung von "Darwin meets Business" :

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Und wenn der Mann nicht noch ins Office hätte radeln müssen, mir eben während des bloggens nicht die Lasagne im Ofen hochgegangen wäre (so daß wir Daheimgebliebenen das kollektive Aufbrausen der Rauchmelder nur durch extrem schnelle Reaktionszeiten verhindern konnten)...ja dann wäre das ein recht beschaulicher und kalorienreicher Sonntag geworden.

Sonntag, 30. Januar 2011

Sonntagsgrüße aus dem Lädchen

.....heute müde und hormonbedingt sehr kopfschmerzlastig.

Eine gute Nachricht: Wie man sieht hat es uns nicht alle dahingerafft. Lediglich der Zweitjüngste jagt hier noch etwas zerschossen durchs Haus, alle anderen sind in ihrer ureigenen Verfassung.

Im Lädchen geht es sparsam voran. Ich ungeduldiger Mensch will alles fertig haben ...will mehr Zeit...will mehr Energie und überhaupt von allem mehr.

Zwischendurch atme ich tiiiiief (wenn ich in den letzten Jahren was gelernt habe, dann DAS!) und arrangiere mich mit der Wirklichkeit.
Stück für Stück haben wir in den letzten zwei Tagen mit meinem Superfahrrad den ganzen Kram vertransportiert.
Mein Plan, alles was ich habe in diesem einen Regal unterzubringen scheint nicht aufzugehen. Es ist eine wiederkehrende Erkenntnis, daß sich die Dinge beim Umzug zu verdoppeln scheinen.

Immerhin: Ich habe Bretter an der Wand...


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Der Spiegel hängt ....

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Aller Kram findet laaaaangsaaaaam (s)einen Platz...

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selbst der Hund....

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Man kann von vorne bis hinten durchgucken...

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..auch wenn an vielen Orten noch Sachen stehen die da nicht stehen sollen.

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Dabei leert sich der energiespendende Inhalt meiner Lieblingsdose in erschreckender Geschwindigkeit aber ich fang ja bald wieder mit Rohkost an *hüstel*

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Unterwegs habe ich noch einen Stuhl gefunden. Genau so einen, wie ich ihn haben wollte. Stand einfach da am Straßenrand. Den habe ich wohl bestellt.Wunderbar.

Wie gut, daß ich heute mittag schon gekocht habe, jetzt gibts "Ratatouille pappsatt" und dann trage ich meinen Kopfschmerz zu Bett!

Mittwoch, 26. Januar 2011

Immer anders als....

Heute morgen bin ich ganz geschäftstüchtig um halb 7 aus den warmen Federn gekrochen um Punkt 7 im Lädchen an der Nähmaschine zu sitzen. Ich fand mich ziemlich straight.

Gegen 9 kam schon die vage Prognose des Mannes, daß der Kleinste wohl eher nicht im Kinderladen bleiben möchte. Eine Stunde später standen sie dann tatsächlich vor der Tür. Von meinen Alleinaufenthalten verwöhnt war an ein Weiterarbeiten nicht zu denken. Also ab nach Hause und das Leben von der Schokoladenseite nehmen...

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"Warum wolltest du denn heute nicht im Kinderladen bleiben???"
" Ich will nicht im Kinderladen bleiben, weil da keine so nette Mama ist!"

Aha.

Gegen Mittag habe ich auf ein Gefühl hin den nächsten im Hort abgeholt. Dort hing er schon auf halb Acht und gegen Nachmittag fiel er dann fiebernd in sich zusammen. Hatte ich doch all die Wochen gehofft der Kelch möge an uns vorüber gehen.

Ich habe mein Krankenschwesterkontingent verbraucht. Irgendwo habe ich es schon mal erwähnt. Kranke Kinder womöglich mit ansteckenden, kleinen, gräuslichen Bakterien oder Viren sind mir ein Greuel. Ich betreue gerne Fußbrüche oder Herzschmerz oder sowas, aber bitte KEIN Magen- Darm, keine Grippe, ja nicht mal grippale Infekte.

Jetzt hoffe ich natürlich, daß wir hier nicht wie die Orgelpfeifen zur Seite kippen und wenn dann bitte in großen Abständen hintereinander.

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