Mittwoch, 29. April 2009

Krank!

...ich entschuldige mich bei allen die noch auf Antwort warten oder die ich vergessen habe...ich melde mich, sobald wir hier wieder fit sind!!!

Anbei habe ich heute in der Apotheke gelernt, dass man Medikamente nicht im warmen, feuchten Bad lagern soll..na toll...da steht wohl ein Umzug an, Zeit mal wieder einen Blick auf die Verfalldaten zu werfen.

Montag, 27. April 2009

Ist das normal???

Ich kann mich beschämenderweise nicht erinnern ob meine anderen Kinder genauso Ekelfetischisten waren, aber Moses ist es definitiv. Und freut sich diebisch, wenn ich ihn mit beiden Händen in der Kloschüssel erwische. (Ich erwähne hier bewusst nicht, was er wieder hervorgezaubert hat.....*grmmmpfff*)

Wir haben hier ja eine Menge Durchgangsverkehr, also es passiert immer wieder mal, dass jemand die Tür zur Toilette aufläßt. Sozusagen komplett zu verhindern sind diese Fälle nicht. Mich schüttelt es jedesmal...

Dass er Katzen,- und Hundefutter ißt, finde ich ja noch tolerabel, aber es gibt gefühlte Grenzen meinersteits.

Unser Sitterhund hat "Magen- Darm". Kann man ja mal haben. Auch als Hund. Da der Tierarzt nicht weiss ob es ansteckend ist, halte ich die Hunde getrennt voneinander. Ergo braucht auch der Besuchshund ein Wasserschüsselchen. Das er bekommt!

Bei meinem Hund, achte ich darauf, dass Klein Mosi nicht in seiner Wasserschüssel badet. Die Besucherhundschüssel ist allerdings noch nicht in meinem Kurzzeitgedächnis abgespeichert, deshalb komme ich auch mal wieder viiiel zu spät und sehe nur noch wie Mosi , die Schüssel am Hals, auch noch die letzten Schlucke nimmt.

Und während ich ihm Kloschmierfinger wasche oder die vollgesabberte Hundewasserschüsselhose wechsle singt er "ABC die Katze liegt im Schnee..." aus vollem Halse und ich sehe: Dem Kleinen gehts richtig! gut. Das verstehe wer will.

Ich finds eklig! Mehr sag ich nicht...ich finds sooo eklig und versuche mich in die Welt meines kleinen Mannes zu versetzen und frage mich: WAS ist die Faszination? Daß Mutti mal aus der Hauf fährt??? Schmeckt Hundeschlabberwasser besser????*brrrrr* mich schüttelts immer noch und ich kann mich nicht erinnern ähnliche Begebenheiten bei meinen anderen Kindern sooo konsequent und immer wieder beobachtet zu haben (naja..ausser Sachen vom Balkon werfen;-))

Nicht nur Sonnenschein....

so...ich als Schönwetterausflugsmuffel (ich hasse volle U- Bahnen...Busse etc..übervölkerte Parks, platzende Freibäder , überlaufende Freilaufflächen usw.) habe mich gestern übewunden und habe allerlei Notwenigkeiten für eine Ausfahrt zusammen gekramt.

Während der Liebste wichtige Investitionsgespräche (mit Hoffnung auf wohlwollenden und investitionswilligen Ausgang!) führte haben wir den Plan gefaßt uns an die Elbe abzusetzen.

Da wir ausflugstechnisch schlecht organisiert und rel. unerprobt sind (zuhause ist's doch auch schön;-)) haben sich Abfahrt und Teilnahmebedingungen minütlich geändert.

Plan war: Mutter mit Sohn 1,2,4 und 5 plus Tochter und Hund samt Kiwa und Ubahn Richtung Elbe zu "düsen".
Sohn 2 hat sic direkt nach dem Erwachen aus dem Unternehmen ausgeklinkt und Sohn 1 , nachdem wir verkündet haben, wir wollten nun doch lieber die Fahrräder satteln um nicht so viel rumschleppen zu müssen.("och nööö....Fahrrad fahren habbich keine Lust....")

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Also ohne die männl. Pubertisten*augenroll*

Los gings:
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Den ersten geforderten Zwischenstopp nach dreieinhalb Minuten lass ich mal weg .("Maaaama....ich hab Duuuuurst!!!"...es hätte auch wahlweise Pipi sein können....)
Den ersten erwähnenswerten Stop machten wir oberhalb der Elbe. Ich liebe die Aussicht dort!
Leider konnte der Hund das Wasser nur sehen nicht trinken, ich wusste doch, dass ich was vergessen habe...wieso mag der kein Bizzlwasser???

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Ankunft Övelgönne...jetzt aber schnell....der Hund muss ins Wasser...! Moses auch. Ich glaube, der hat die Elbe zum ersten Mal gesehen...mit seiner ausflugsmuffligen Mutter ist das nicht verwunderlich! Dementsprechend beeindruckt war er.

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Wir brauchten wirklich einige Anläufe um uns zu aklimatisieren. Überall Partyscherben im Sand, Leolo der am liebsten gleich kopfüber in die Fluten gesprungen wäre, ich mit meinen tausend Taschen (was man alles braucht!!! unglaublich!) dem Foto, von dem ich nach nicht mal 2 Minuten den Objektivschutz veschusselt habe (wobei Stunden später ein Nikondeckelchen angespült wurde, was aber leider nicht passte...offensichtlich bin ich nicht die einzige;-))die Schuhe an...Schuhe aus- Nummern, das "und was machen wir jetzt?"...naja und vieles mehr in dieser Richtung. Wir haben die Fahrräder drei mal an und abgeschlossen und sind immer weitergezottelt, in der Hoffnung irgendwo seßhaft zu werden.
Die Situation rettete ich mit einem allgemeinfamilienüblichen Vorschlag "Laß uns ein Eis essen!"

Was wir hier auch taten:

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Nachdem Moses immer vehement den Kopf schüttelte, wenn wir ihm Eis in irgendeiner Form anboten, schlug er heute zu. In nullkommanix hatte er sein Eis weggeputzt und sah hinterher rundherum immer noch ansehnlich aus (was die Geschwindigkeit des Essers beweist;-))

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Mein "SommerSonneUrlaubs-gefühl" wurde noch von den dortigen Toilettenverhälnissen getoppt!
Das leicht nach Chlor und Kloake stinkende Domizil sah ziemlich runtergekommen aus und zur Intimitätswahrung musste man dieses kleine Schiebeschloss betätigen...und woran erinnert mich sowas immer ????

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genau: an Spanien oder wahlweise Portugal! Somit hatte ich nach meinem Klogang NOCH bessere Laune, was niemanden zu stören schien, nein selbst der Pubertist Nummer eins, rief noch mehrmals auf dem Handy an, um bus,- und bahntechnisch hinter uns herzueilen!

Treffpunkt am Findling...denn kann man wenigstens nicht übersehen. Ansonsten gestaltet sich das "Treffen mit dem Sohne" ähnlich schwierig wie die Treffen mit dem dazugehörigen Vater. Unter welchen Umständen wir uns schon überall verloren haben ist unglaublich...trotz präziser Absprachen, wer wann und wo zu sein hat, haben diese Zusammentreffen nie funktioniert und irgendeiner war dann immer der erste der entnervt nach Hause gefahren ist. Sowas ist offensichtlich vererbbar....

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Moses hat sich am eigenen Findling probiert...

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Der Hund ist glücklich....

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Moses schläft...

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und verpasst den Missisippi Dampfer;-)

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Da die Flut schneller kommt als erwartet müssen wir fluchtartig unser "Lager abbauen" und den schlafenden Moses vor den Bauch knoten. Der ist so erschöpft, dass er keinen Mucks macht.
Ein schlafendes Kind von A nach B zu verfrachten ohne dass es aufwacht, habe ich für die bisher grösste Volkslüge gehalten!!!


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Zwischenstopp auf der Heimreise...

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Wir sind wieder zuhause...unverkennbar am parkinternen Mülldesaster...

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..und werden auch schon sehnsüchtig erwartet...(auch schön;-)

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..und meine Perle war da! Es ist ein Traum, das Chaos zu verlassen und in überschaubare Verhältnisse zurückzukehren...wenn ich auch etwas Angst davor habe, nix mehr wiederzufinden. Ich kann mir nicht vorstellen, wo sie den ganzen Kram hat hinräumen können...aber noch habe ich nichts benötigt, bei kranken Kindern brauche ich nur das Thermometer und die Rectodelt...

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..abends wurde im Garten gegrillt...

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...und wenn mein Kleinster nicht mitten in der Nacht in einem akuten Kruppanfall aufgewacht wäre, hätte das einen richtig schönen Tag abgeben können.
Ich habe nicht mehr die Muße solche Dinge tapfer durchzustehen, deshalb habe ich recht schnell zum Kortison gegriffen.
Ich leide furchtbar mit und er Rat an die Eltern, ruhig zu sein, damit dies auch die Kinder werden..also naja...das ist mir nicht ganz so gut gelungen....

Freitag, 24. April 2009

Nix ist umsonst....

..da schaue ich seit Tagen augendrollend in meinen weltbesten Terminplaner um doch den unausweichlichen "Kieferorthopädenbesprechungstermin mit Tochter" weiter heranrücken zu sehen.

Kieferorthopädenbesprechungstermine finde ich ähnlich sinnlos wie fernsehen. Die Damen oder wahlweise Herren in weiß (oder bei uns aktuell in maigrün) setzen bei jedem Termin eine finstere Miene auf, die sehr deutlich machen soll, dass man mit dem Verlauf wenig bis gar nicht zufrieden ist und die Verbindung kurz vor dem AUS steht.

So auch diesmal. Meine auf ihrem Pubertätshöhepunkt befindliche Tochter legt sich bei 27Grad Innentemperatur demonstrativ mit Winderfellkragenjacke auf die Liegepritsche, lässt Untersuchung und mahnendes Gequassel nur scheinbar geduldig über sich ergehen (was ich sehr deutlich an ihrer Fußwipperei erkenne....wenn sie SO mit dem Fuß wippt, heißt das nicht mehr als " Ach leckt mich doch alle am A****") und ich frage mich wiederholt, warum ich so viele Kinder habe, die ich alles über diese Kieferorhopädenjahre schleppen muß.

Nun gut. Mutter und die Dame in Grün vereinbaren über den Kopf der noch immer liegenden Tochter hinweg eine letzte Chance (es ist IMMER die letzte Chance!!)...bis zum Ende der Sommerferien muß sich das "Kind " entschieden haben, ob sie der Meinung ist auch mit ihren Hasenzähnchen einen Lover zu finden, oder ob sie sich lieber der Klammergewalt unterwirft, es als das geringere und vor allem kurzweiligere Übel akzeptiert und ab morgen*hüstel* täglich ihren Kiefer(ver)former trägt.

Alles in allem bin ich der netten Dame ja mehr als überaus dankbar, denn meine Tochter ist ja schon die dritte unserer Gattung an der sie sich die Zähne ausbeißt. Nachdem sie mit dem Anflug eines verständigen Lächelns betont hat, daß mein erster Sohn ja durchaus kooperative Anteile mit sich trägt , hat sich ihr Gesichtsfeld merklich verspannt und verfinstert, als sie mir spontan (und sicherlich ungeplant) beichtete, dass sie meinen zweiten Sohn einfach nur noch überleben will.

Ob sich das negativ auf den Behandlungsverlauf meiner Tochter auswirkt, kann ich nur vermuten.


Dieser Ablauf hat sicherlich nicht dazu beigetragen, daß ich mit neuen Erkenntnissen aus der Praxis gestürmt wäre...nein es war eine "Buchentdeckung" im Wartezimmer, die diesen Kieferorthopädentermin für mich so wertvoll machte.

Das Buch heißt schlicht : "Hamburger Hafenbuch" und erzählt auf maßstabgetreuen Containerseiten kleine Anekdoten und geschichtliches Hintergrundwissen zum Hamburger Hafen.

Überaus schön anzusehen und ganz wunderbar für zugezogene Hessen wie mich, die nämlich eigentlich rein gar nichts über den Hamburger Hafen wissen.

Gratis und unauffällig darin verteilt mindestens 200 Berufsgruppen von denen ich noch nie etwas gehört habe....

..der Tallymann...der Bananenreifemeister...der Festmacher und vieles mehr. Wunderbares Sammelsurium an Berufsideen für meinen Zweitältesten, den ausser die Kieferorthopädin auch noch andere überleben müssen.

Dank des kleinen unauffälligen Büchleins haben wir uns sicherlich mind. 3 BIZ* - Besuche gespart;-)


*Berufsinformationszentrum

Mittwoch, 22. April 2009

Wechseljahre....

So...heute auch bei mir eingetroffen:
(*winkzukittiefred*)

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Es mag ja Menschen geben, die Kinder bekommen und ihre konstanten Einstellungen und Werte mitbringen.

Bei mir war das anders....... ich habe viel rumprobiert und viel erzogen und nicht erzogen..mich viel belesen und viel hin und her geschwankt. Eine Konstante gab es hier nicht....aber seit Jahren bildet sich eine.
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